Mit Ballgefühl, Teamgeist und dreizehn besonderen Zielen

Andrea Kunzmann

von Andrea Kunzmann
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21 Kinder, dreizehn Fußballgolf-Stationen und ein Vormittag, an dem der Fußball einmal nicht einfach nur ins Tor musste: Beim Ferienprogramm der Fußballpiraten der SpVgg Langerringen drehte sich am Donnerstag, 13. August 2026, wieder alles um die „Pirate’s holes“. Bereits eine Stunde früher waren außerdem acht junge Sportlerinnen und Sportler angetreten, um sich den Herausforderungen des Deutschen Sportabzeichens zu stellen.

Der erste Startschuss fiel um 9 Uhr. Für die acht Teilnehmer am Sportabzeichen begann der Vormittag mit den verschiedenen Disziplinen aus Ausdauer, Schnelligkeit, Kraft und Koordination. Unter den Augen von Vroni Ringler, Gallus Ringler und Günther Benda wurde gelaufen, gesprungen und geworfen. Dabei ging es nicht darum, sich gegenseitig zu übertreffen: Je nach Alter gelten unterschiedliche Anforderungen und jeder versucht, seine ganz persönliche Marke für Bronze, Silber oder Gold zu erreichen. Voraussetzung für das Sportabzeichen ist außerdem der entsprechende Schwimmnachweis.

Teilnehmer am Ferienprogramm

Um 10 Uhr gehörte das Sportgelände dann endgültig den Fußballpiraten. 21 Mädchen und Jungen starteten in das eigentliche Ferienprogramm. Nach der Einteilung in Gruppen ging es hinaus auf den dreizehn Stationen umfassenden Fußballgolf-Parcours.

Wer Fußballgolf noch nie ausprobiert hat, merkt dabei ziemlich schnell: Ein kräftiger Schuss allein hilft nicht unbedingt weiter. Mal muss der Ball durch einen Reifen oder ein Rohr, mal über oder an einem Hindernis vorbei und am Ende möglichst mit wenigen Versuchen ins jeweilige Ziel. An manchen Stationen funktioniert der erste Plan hervorragend – an anderen entwickelt der Ball offenbar seine ganz eigenen Vorstellungen vom richtigen Weg. Genau das macht den Reiz der „Pirate’s holes“ aus: zielen, ausprobieren, nachjustieren und beim nächsten Versuch vielleicht genau richtig treffen.

Begleitet wurden die Gruppen in diesem Jahr von Quirin Renner, Anton Fischer, Nico Förg, Florian Käs, Elias Ringler und Leon Ringler. Sie führten die Kinder durch den Parcours, behielten die Ergebnisse im Blick und halfen mit dem einen oder anderen Tipp weiter, wenn ein Hindernis partout nicht so wollte wie der Spieler oder die Spielerin.

Hinter einem solchen Vormittag steckt allerdings deutlich mehr als das, was später auf dem Fußballplatz zu sehen ist. Vorbereitung, Anmeldung, Gruppeneinteilung, Material und der gesamte Ablauf wurden vom Jugendleiterteam Siggi Kreitmeir, Stoffel Gudermann, Hebbe Fischer und Andrea Kunzmann organisiert und begleitet.

Und weil ein Ferienvormittag mit Fußball, Laufen, Springen und Werfen irgendwann auch hungrig macht, wartete anschließend noch eine mindestens ebenso wichtige Disziplin: Pizza essen. Um die Verpflegung kümmerten sich Christine Gudermann und Sieglinde Kreitmeir, sodass nach den sportlichen Herausforderungen niemand hungrig nach Hause gehen musste.

Natürlich sollte am Ende auch etwas an diesen Vormittag erinnern. Jedes Kind erhielt eine Teilnahmeurkunde und eine Holzmedaille der Fußballpiraten. Für die drei besten Ergebnisse auf dem Fußballgolf-Parcours gab es zusätzlich einen Pokal für den 1., 2. und 3. Platz. So ging niemand mit leeren Händen nach Hause – unabhängig davon, wie viele Versuche der Ball unterwegs durch Reifen, Rohre und andere Hindernisse gebraucht hatte.

Am Ende standen weder Bestzeiten noch die niedrigste Schlagzahl allein im Mittelpunkt. Viel wichtiger waren 21 Kinder, die gemeinsam einen sportlichen Ferientag verbrachten, acht Sportabzeichen-Teilnehmer, die sich ihren persönlichen Herausforderungen stellten, und viele Helferinnen und Helfer, ohne die ein solcher Vormittag nicht möglich wäre.

Ein herzliches Dankeschön deshalb an alle Betreuer, Prüfer, Helfer und Organisatoren, die ihre Zeit eingebracht und damit das Ferienprogramm der Fußballpiraten auch 2026 möglich gemacht haben.

Text und Fotos: Andrea Kunzmann

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